Wunderwerk

Unsere Tochter

Ehrfürchtig blicke ich in das Gesicht unserer kleinen Tochter Loreley und bekomme Gänsehaut.

Das ist also die kleine Person die mich nun 10 Monate lang im Bauch begleitet hat. Mich trat, kitzelte und ausbeulte. Ich kann es nicht begreifen, ich weiß nur dieser kleine perfekte Mensch macht mich glücklich, ratlos, ängstlich und -dank der Hormone- komplett vergesslich.

Vergesslichkeit hin oder her, den 17.02.2012 werde ich nie vergessen, denn da habe ich unseren kleinen Schatz um 18.08 geboren und nichts könnte mich glücklicher machen!

Falls ihr in nächster Zeit nicht all zu viel von mir lest hält mich wohl unser Töchterchen auf Trapp.

 

Eine runde Sache

Bemalter schwangerer Bauch spiegelt sich im Spiegel

Ja ich hab mich die letzten Monate rar gemacht. Aber es ist soviel passiert, dass ich einfach keine Zeit zum Bloggen gefunden habe!

Warum möchte ich euch nicht vorenthalten. Es gab einfach soviel Neues und Spannendes zu entdecken!

Was ist passiert?

Ich teile seit 10 Monaten mit einem kleinen wundervollen Wesen meinen Körper und bin ganz in dieser neuen Erfahrung aufgegangen.

Unser Töchterchen wird in den nächsten Tagen/Wochen schlüpfen, wann genau weiß nur sie!

So habe ich in dieser erfahrungsreichen Zeit viel Neues kennengelernt und dabei ganz wundervolle Menschen getroffen.

So habe ich zum Beispiel einen Bauchtanzkurs für Schwangere besucht.

Und einen tollen Positive Birth- Kurs.

Ich habe mir von Teresa den Bauch bemalen lassen. (Von ihr stammt die Bemalung und das tolle Bild, dass ihr oben im Blogbeitrag seht!)

All das waren wirklich tolle Erlebnisse. Nun freue ich mich schon sehr auf die Geburt unserer kleinen Maus!

Ja ihr habt richtig gehört- ich freue mich auf die Geburt- nicht nur auf unser Töchterchen.

Und eines vorweg- nein ich hab keine Angst vor den Schmerzen. Das ist Teil des Positive Birth-Konzepts.

Ich hab vertrauen in die Natur und meinen Körper- der zur richtigen Zeit schon den für mich passenden Glückshormon- Cocktail auf Lager haben wird. Davon bin ich überzeugt!

Wie es dann nun wirklich war, kann ich natürlich erst berichten wenn unsere Tochter geboren wurde, ich halte euch auf dem Laufenden.

Wurde was gewerkt?

Sonst ist natürlich auch viel passiert- ich war keineswegs untätig.

Auch dieses Jahr habe ich einiges an Weihnachten selbstgemacht. Nicht so konsequent wie letztes Jahr bei der Weihnachts-Challenge aber ich habe dennoch wesentlich bewusster geschenkt als die Jahre davor. Außerdem natürlich Schwangerschaftsbezogene Werkarbeiten:

Ich habe unsere Türen bemalt- mit diversen Motiven. Wickelunterlagen genäht. Ein Mobile mit niedlichen Monstern gebaut. Einen Gipsbauchabdruck gemacht und gestaltet. Die ganze Wohnung unter dem Einfluss meines sehr ausgeprägten Nestbautriebes geputzt, neu organisiert und aufgeräumt. Babymöbel aufgebaut, Zimmer umgestaltet usw… ich fühl mich jetzt richtig wohl daheim und von mir aus können wir unser Töchterchen nun jederzeit zu Hause willkommen heißen!

Das eine oder andere Werk werde ich, wenn ich dazu komme, hier noch vorstellen.

Hmm… was gibt es sonst noch zu sagen… vielleicht noch ein paar Worte zur Schwangerschaft an sich…

Schwangerschaft

Ein sehr surreales und aufwühlendes Erlebnis, dass sich nicht wirklich beschreiben lässt. Es ist auf jeden Fall eine großartige, aufwühlende Erfahrung. Es gab aber auch immer wieder Zeiten an denen ich wirklich dachte- “Was bitte schön ist so toll am Schwangersein ich finde es anstrengend und irgendwie gar nicht so wie ich mir das vorgestellt hab!”

Wobei ich sagen muss, dass sich das in den letzten 3 Monaten wirklich erheblich gebessert hat und ich nun weiß warum viele sagen, dass Schwangersein toll ist!

Auch wenn in vielen Büchern geschrieben steht, dass das zweite Trimester das Schönste an der Schwangerschaft sind, hat sich das bei mir nicht bestätigt. Jede Schwangerschaft ist anders und ich hab meine so empfunden:

Im ersten Trimester war mir ziemlich viel übel, ich war total Appetitlos und ich hatte einen Schwangerschaftsschnupfen, der sich wie eine Allergie anfühlte und mich ganz schlecht schlafen lies.

Das zweite Trimester war in Ordnung, jedoch haben wir ein sehr aktives Töchterchen, dass sich immer wieder auf einen Nerv in der Leiste legte, und das war dann so schmerzhaft, dass ich mich nur noch krümmen konnte (egal was ich grade gemacht hab- das führte zu recht eigenartig anmutenden Verrenkungen mitten auf der Einkaufsstraße oder kleineren Unfällen in der Küche) Also DAS war dann natürlich weniger angenehm. Ich war dann schon etwas unentspannt, weil ich mich immer vor einem neuerlichen “Anschlag” meines kleinen Bauchbewohners fürchtete. Noch dazu hatte ich einen recht kleinen Bauch und so war- obwohl ich eigentlich schon lange schwanger war, die Rücksichtnahme der Öffentlichkeit nicht so wirklich gegeben (Stichwort- Gedrängel in Öffis usw.)

Hingegen das dritte Trimester war für mich das Allerschönste! So gegen Woche 30-33 bekam ich zwar recht wenig Luft und fühlte mich hin und wieder wie ein gestrandeter Wal aber als der Bauch dann abgesunken ist, war es für mich eine echt entspannte Zeit in der ich das Zusammensein mit meiner Tochter sehr genossen habe und immer noch genieße. Ich denke das liegt auch daran, dass ich zum Glück in der Schwangerschaft nur sehr wenig zugenommen habe- somit mit keinerlei gesundheitlichen Problemen zu kämpfen habe und auch jetzt noch sehr fit bin. So kann ich die Zeit gut genießen. Dafür bin ich dankbar.

Also wie ihr seht, sind Schwangerschaftsratgeber eher mit Vorsicht zu genießen- alles kann aber nichts muss.

Zum Schluss eine Buchempfehlung

Ich habe viel gelesen in der Zeit der Schwangerschaft und kann eigentlich nur ein Buch über Schwangerschaft und Geburt bedingungslos empfehlen:

“Die selbstbestimmte Geburt”- von Ina May Gaskin

Wenn es ein Buch gibt das man als Schwangere oder auch sonst gelesen haben sollte dann dieses Buch- es macht Mut und Lust auf Geburt!

Angefangen bei den vielen POSITIVEN Geburtsberichten (als Schwangere wird man leider ungefragt mit zahlreichen Horrorgeschichten überhäuft da tut das echt gut!) einer genauen Erklärung was der weibliche Körper eigentlich kann und was die Hormone und der Körper während der Geburt überhaupt tut und dann noch gespickt mit sonstigem medizinischen Hintergrundwissen, halte ich es momentan für DIE Lektüre in der Schwangerschaft!

Wollt ihr einen Geburtsfilm sehen, kann ich euch “Orgasmic Birth” empfehlen, der zeigt eindrucksvoll wie natürlich und unaufgeregt gebären gehen kann.

So… momentan fällt mir nichts mehr dazu ein, ich werde jetzt weiterhin abwarten und Himbeerblättertee trinken und schauen wann unser Baby entschließt sich auf den Weg in unsere Welt zu machen.

Bis dahin wünsche ich euch alles Liebe und mir weiterhin so eine schöne Restschwangerschaft ;)

 

Steinreich

 

Zwei Steine mit Grinsegesichtern

Wir waren auf Urlaub. An der Ostsee.

Mir war klar, dass ich wie immer Steine suchen werde. Und selbstverständlich noch viel mehr Steine finden werde als ich gesucht habe ;)

Das war schon immer so. Seit meiner frühsten Kindheit habe ich einen absoluten Steinfimmel. Ich mag gern große, kleine, bunte, unbunte, interessant geformte Steine… sprich, fast jeder zweite Stein der meinen Lebensweg säumt wird von mir bewundert, oftmals aufgehoben, angegriffen und manchmal, bei ganz besonderen Exemplaren mitgenommen.

Meine Tasche war auf der Rückreise sehr schwer, aber dalassen konnte ich diese Wunderwerke einfach nicht.

Ich möchte mit euch ein paar Impressionen teilen:

An der Ostsee gibts nicht nur Feuersteine:

Jede Menge bunte Steine von der Sonne angestrahlt

 

Einige meiner Funde, überwiegend kleine Fossilien:

Gefundene Fossilien und andere bunte Schätze

 

Hier seht ihr links vorne eine versteinerte Muschel aus Feuerstein, das weiße ist ein versteinertes Muschelstück, daneben eine versteinerte Schnecke und hinten ein großer Stein mit versteinertem Muschelabdruck:

einige versteinerte Muscheln die ich gefunden habe

 

Seht ihr die Sonne, das Meer und die Landschaft? Dieser Feuerstein ist von Natur aus so gefärbt, auch wenns aussieht wie gemalt!

Ein Stein mit außergewöhnlicher Färbung, sieht aus wie ein Sonnenuntergang

 

Ein Feuersteinstrand:

Ein Strand voller schwarzer Feuersteine

 

Zum Abschluss nochmal mein Lieblingssteinpärchen! Die Gesichter sind nicht aufgemalt, sondern wurden genau so von mir gefunden, genau genommen sehen die Steine sogar ein bisschen meinem Mann und mir ähnlich ;) :

Zeigt zwei Steine mit Gesicht die verdächtig nach meinem Mann und mir aussehn

 

 

Monsterhaft

Nach einer etwas längeren Pause melde ich mich zurück! Mein Diplom habe ich nun in der Tasche und auch der Urlaub ist gut vorüber gegangen. Also spricht nichts dagegen in neuer Frische endlich wieder regelmäßig zu bloggen :)

Es gibt viele Dinge die ich in der Zwischenzeit gewerkt habe und die schon sehnsüchtig auf eine Vorstellung warten… Das Spektakulärste ist wahrscheinlich meine Hurdy-Guitar-Gurdy eine Mischung aus Gitarre und Drehleier.

Das hat jedoch noch ein bisschen Zeit zuerst warten schon irrsinnig lange Elsa und Olaf auf eine Vorstellung und diese Geduld will belohnt werden!

Elsa und Olaf

Elsa und Olaf zwei kleine Monster

 

Bei Elsa und Olaf handelt es sich um zwei kleine Monster deren Hauptaufgabe es ist gute Laune zu verbreiten, sie haben schon schöne Plätze bei lieben Menschen gefunden und treiben schon seit einiger Zeit dort allerhand Schabernack!

 

 

Wenns brennt…

…was würde ich aus unserer Wohnung retten?

Dieses Gedankenexperiment hat Mathias frei nach dem Vorbild von theburninghouse.com vor wenigen Tagen gestartet.

Nach Iwona, Petra, Henric, Jochen, Natanja, Clemens und Sophie erfahrt ihr heute von mir, was ich aus den Flammen retten würde. Die nächsten Tage folgen dann noch Beiträge von Richard, Martin und Ash

Aber nun zu den Dingen die gerettet werden…

Hab mir länger darüber Gedanken gemacht, was ich mitnehmen würde wenns so richtig brennt.

Bin dann ziemlich schnell draufgekommen, dass ich vor allem mich selber und unsere Katzen in Sicherheit bringen würde (mein Mann rettet sich hoffentlich selbst).

Weil das allerdings langweilig wäre und ich schon gerne ein bissi mehr mitnehmen würde, hab ich mir überlegt was mitkommen würde, wenn das Nebenhaus brennt und wir nur sicherheitshalber aus dem Haus raus müssen und dazu ca. 15 min Zeit hätten. (Jaaaa wenn, wenn, wenn… ich brauch konkrete Angaben sonst geht nix ;) )

Hier meine geretteten Güter:

Dinge die ich retten würde wenns brennt

Hier die Liste der Dinge als kleine Erklärung:

  • Die Katzen Tom und Finn
  • Meine Gitarre (die hab ich schon seit meinem 10 Lebensjahr und sie ist echt gut)
  • Meine Hurdy-Guitar-Gurdy (eine selbstgebaute Eigenkreation, eine Mischung aus Gitarre und Drehleier)
  • Meine Cowboyboots (der Kauf war eine schwere Geburt und es ist mit Abstand meine wertvollste Bereifung)
  • Mein Macbook (alt aber brav)
  • Festplatte (mit Fotos, Erinnerungen usw.)
  • Mein Nokia E51 (absolut unstylisch aber das bravste, verlässlichste Handy, dass ich je hatte)
  • Mein Nintendo 3DS inkl. Softcase und Spielen (ein bisschen Spaß muss sein, wenn schon alles wegbrennt)
  • Mein Moleskine-Kalender (ohne den merk ich mir prinzipiell nix)
  • Finns lebenswichtige Tabletten (Kater Finn ist schwer herzkrank)
  • Pass
  • Dokumentenmappe
  • Führerschein meines Mannes
  • Autoschlüssel (Wo soll ich sonst mit dem ganzen Zeug hin?!)
  • Globuli (für die Nerven ;) )

Nicht auf dem Foto würden von mir aber trotzdem gerettet werden:

  • unsere Meerschweinchen und Kaninchen

Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass mein Mann mir retten hilft, soviel könnte ich nämlich nicht alleine tragen ;)

Aus alt mach neu!

Ein Schuhpaar, ursprünglich weiß, mit ganz bunten Farben bemalt und gelben Schnürrsenkeln

Generelles:

Ich recycle ja schon lange Bekleidungsstücke und andere Stoffe aus denen ich dann meine Monster nähe.

Die momentane Situation in Japan und die dadurch entfachte Atomstrom-Diskussion hat mich betroffen gemacht.

Also habe ich mir überlegt mein Konsumverhalten noch kritischer zu betrachten und auf Dinge die ich nicht unbedingt brauche wirklich zu verzichten um meinen ökologischen Fussabdruck zu dezimieren. (Weitere Informationen zum ökologischen Fussabdruck und anderen Ökothemen sind auf dem Blog meiner Schwester zu finden: naturklug.com)

Nun zum eigentlichen Projekt:

Ich trage gerne Turnschuhe, vor allem die von Adidas mit der Plastikkappe weil ich in denen nicht so leicht nasse Füße bekomme wenn ich wieder Mal träumend durch Pfützen oder ins nasse Gras schlendere.

Jetzt sah meine Bereifung nach 2 Jahren fast ständigem Tragen schon ziemlich grausig aus. (Ich hatte sie zwischendurch gewaschen aber die Sauberkeit hielt nicht so wirklich lange an)

Ursprünglich weiße Turnschuhe, schon grau und einfach dreckig

Also entschloss ich mich die Schuhe nochmal zu reinigen.

Gewaschene Schuhe, ohne Schnürrsenkel, sauberer als vorher aber immer noch gräulich

Ich war mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden… so richtig sauber wurden sie nicht mehr, ein Grauschleier blieb. Ich entschloss mich sie mit Stoffmalstiften, die ich noch daheim rumliegen hatte, zu bemalen.

Schuhe ohne Schnürrsenkel, leuchtend bunt, überwiegend rosa, lila, blau, grün, gelb

Ich tobte mich mit Blümchen, Regenbogen, Sonne, Mond und vor allem sehr bunten Farben aus

Eine Sonne auf Bunten Untergrund bei der Ferse des Schuhs. Daneben die Zahl 60 die schon auf dem Schuh (war ein Sondermodell zum 60 Geburtstag von Adidas) oben war und somit aber durch Hippieflair eine ganz andere Bedeutung bekommt

Zum Schluss fand ich noch alte gelbe Schuhbänder in meinem Fundus und hatte somit ganz neue Schuhe kreiert die super zu mir passen und die ich nun wieder mit Freude trage, und das Ganze ohne Geld auszugeben und ohne Müll zu produzieren!

Man sieht ein Paar flippig bunter Schuhe mit gelben Schnürrsenkeln

Nein ich will nicht lustig sein!

Selbstportrait mit geschlossenen Augen

Ich bin ein sehr optimistischer fröhlicher Mensch. Generell.

Doch in Anbetracht der momentanen Natur- und sonstigen Katastrophen kann ich einfach nicht fröhlich sein. Was gerade auf unserem Planeten passiert macht mich einfach fassungslos. So viele Menschen haben alles verloren was ihnen wirklich wichtig war, ihre Lieben, viele sogar ihr Leben.

Seit Tagen überdenke ich meinen nächsten Blogeintrag und habe mich nun entschlossen dass es am Ehrlichsten ist diesen hier zu schreiben.

Es warten einige Werke vorgestellt zu werden, doch es sind fröhliche Werke und die wollen momentan einfach nicht zu meiner Stimmung passen. Ihr werdet bald Elsa und Olaf (zwei neue Monster) kennenlernen, doch jetzt ist nicht die Zeit dafür, wie ich finde.

Wiener Winter- facettenreicher als ich dachte…

Mich brachte ein Gewinnspiel (wo ich eine wirklich coole Jacke gewinnen könnte) auf die Idee über den Winter zu bloggen. Ich dachte mir: “Nichts leichter als das! Schmuddelwetter und alle unangenehmen Begleiterscheinungen sind im Wiener Winter (auch liebevoll Wiwi genannt) keine Seltenheit und einen Blogeintrag ist das alle Mal wert, quält frau sich doch jährlich Monatelang mit diesem Übel.” Doch je länger ich den Wiener Winter beobachtete und darüber nachdachte, umso facettenreicher wurde die Sammlung.

Aber nun zurück zum Anfang als ich noch nicht wusste was mich alles erwartet im Wiener Winter:

12. Januar 2011…

“Schmuddelwetter”

Ich schaue raus ins kalte triste Grau und denk mir wie schön es wäre jetzt nicht einen typischen Wiener Winter zu erleben. Schmuddelwetter, nass, kalt, windig…wäääh… nein danke!

“Eine sonnige Erinnerung… Wiener Winter 2005″

Schöner sonniger Rodelhang, im Vordergrund ein Teil einer Rodel

Ich denke zurück an einen kalten aber schönen Januar 2005.

Weißes Wien, bei schönstem Wetter.

Mein Mann (zu der Zeit noch Verlobter) und ich waren damals ausgelassen in Wien rodeln.

Ich erinnere mich noch gut daran! Warum? Weil ich damals auf der Rodel vorne mitgefahren bin, während mein Mann mit Gleitschuhen (das ist eine Metallplatte die man direkt auf die Schuhe schnallt) den Hang hinunter fuhr, sich hinten an der Rodel festhielt und lenkte… dachte ich zumindest- viel mehr wahr war:

Mein Mann hat damals gesagt, dass er lenkt aber dann während der Fahrt die Rodel ausgelassen und ich bin in dem Glauben, dass er eh lenkt völlig führungslos den Berg hinuntergerast, über eine Sprungschanze gefahren (die Kinder die sie gebaut hatten waren entrüstet weil ich sie kaputt gemacht hatte) um dann meine Fahrt in einem Schneehaufen zu beenden. Das Schlimmste daran? Ich hab diese peinliche Abfahrt gefilmt!

Das war übrigens auch der Grund warum ich- voll auf den Fotoapparat konzentriert- nicht bemerkt habe, dass mein Mann gar nicht mehr lenkt und selbst nicht eingegriffen habe.

Aber seht selbst.

16.01.2011 “Hurra der Frühling ist da!” oder… “Wiener Winter kann auch anders!”

Ich nehme alles zurück, heute war es nicht grau und nicht trist und überhaupt nicht wie der Wiener Winter normalerweise so ist.

Hatte heute einen wunderschönen Tag auf der Donauinsel. Ohne Schnee und ohne Eis dafür mit viel Sonne 15 Grad Celsius (und  jede Menge Matsch es roch ein bisschen nach Strand, weil vor kurzem Hochwasser auf der Donauinsel war)

Hier die Impressionen :

Abgeknabberter Baum, Biber hat seine Spuren hinterlassen im Hintergrund Wasserspiegelung und Brücke

Eine Pfütze im Sand in der sich ein Baum spiegelt

Möwenfussabdücke im Sand

zwei Brücken spiegeln sich im Wasser die 2 Halbkreise ergeben

Angeschwemmter Sand in dem sich Sonne spiegelt

Schatten von meinem Mann und mir vor Graffiti "In Wien nur wir"

30.01.2011… “Mystischer Wiener Winter”

Wer hätte das gedacht! Als mich mein Mann heute in die Wildnis schliff  (O-Ton: “Engelchen du brauchst Luft!” ) erwartete ich mir rein gar nichts. Ein Blick aus dem Fenster bestätigten meine schlimmsten Befürchtungen. “Wähhh pfuiii, ein Wiwi (Wiener Winter) wie er im Buche steht… mag da nicht raus, igitt igitt…” Doch mein Mann blieb hartnäckig. Er schaffte es irgendwie mich ins Auto zu setzen und fuhr mit mir auf den Wilhelminenberg… und siehe da: SCHNEE!!! Wohin man schaut… gar keine graue “Pfui-Gacksi” Aussicht!

Etwas mystisch kommt er schon rüber… der Wiwi heute. Nebel, schlechte Sicht, klirrende Kälte… lange haben wir es nicht ausgehalten aber zum Auslüften hats gereicht und die Fotos sprechen für sich…

In Nebel und Eis versunkener Wald, schwaz-weiß Aufnahme

Eiskristalle an der Autoscheibe, Hintergrund ein Baum der verschwommen ist

Wald, viele schwarze Stämme, rundherum alles weiß, in der Ferne ist ein weiterer Wald schwach erkennbar

Das war’s vorerst vom Wiwi, mal schauen was er noch alles auf Lager hat.

Drückt mir die Daumen, ich berichte euch dann wie es beim Gewinnspiel gelaufen ist!

02.02.2011 Juhuuuuuu… gewonnen, gewonnen

Ich freuhüpfe grad wie ein Flummi! Hab tatsächlich eine total coole Jacke mit diesem Beitrag gewonnen!!!

Vielen Dank liebes Wienerteam!

Hier der Link zur “Siegerehrung” ;) klick

Kleines Wunder

 sehr kleine Hand in schwarz-weiß vor Gelber großer Rose

Warum ich erst jetzt dazukomme euch ein schönes Jahr 2011 zu wünschen? Ich war die letzten Tage damit beschäftigt ein kleines Wunder des Lebens zu bewundern. Dieses kam Ende 2010 mit knappen 2 Kilo in Form meiner Nichte zur Welt. Ihr Kopf ist nicht viel größer als ein Tennisball.

Ich bin immer noch zutiefst ehrfürchtig und berührt von der Genialität der Natur.

Wie man so klein und schon so perfekt sein kann fasziniert mich unheimlich.

Ich bin sehr froh, dass ich an solch einem Wunder teilhaben darf und wünsche euch allen im Jahr 2011 die Zeit und Muße viele kleine Wunder zu erleben!

Die Ergebnisse der Weihnachts-Challenge!

*Trommelwirbel* Es ist soweit!!!
Die Weihnachts-Challenge ist vorüber, die Geschenke sind verschenkt und ausgepackt und ich kann euch endlich erzählen was ich die letzten Monate in meiner Freizeit so getrieben habe!!!!

Ich habe neue Methoden ausprobiert wie zb: Kübelstricken, T-Shirt Siebdruck, Auf Holz modellieren und Töpfern.

Die Ergebnisse möchte ich gerne mit euch Teilen:

Weils viel Zeit beansprucht hat und mir sehr viel Spaß gemacht hat möchte ich euch als Erstes meinen T-Shirtdruck präsentieren.

SIEBDRUCK

Und zwar funktioniert das so:

Als erstes das zu bedruckende Textil waschen (ohne Weichspüler), sich ein Motiv überlegen, dieses auf ein Papier zeichnen mit einem Cutter ausschneiden und dann kanns mit dem Drucken losgehen.

T-Shirt auf weiche Unterlage legen und hinein kommt eine Zeitung, damits nicht durchdruckt.

Motiv drauflegen:

Tshirt mit aufgebrachter Schablone

drumherum alles mit Zeitungen abdecken:

Siebdrucksieb drauflegen und Textilfarbe darauf patzen (nicht zu viel):

Mit der Rakel die Farbe gleichmäßig verteilen (rakeln, Je nach Größe und Abdeckung ca. 4 mal):

Danach Sieb und Vorlage in einem Ruck abziehen, Sieb gleich auswaschen und T-Shirt mit Fön vortrocknen.

Abschließend T-Shirt backen oder auf Links bügeln.

So, das war die Kurzanleitung ;) und jetzt die Ergebnisse, alle selbstentworfen, gefertigt und gedruckt:

Kurze Erklärung zu den Motiven:

“Kuh und dem Maxerl” hat mein Schwager geschenkt bekommen, der Kuhdoktor ist ;)

“Gitarre und Golfschläger” hat mein anderer Schwager bekommen, der Golf und Gitarre spielt (nicht gleichzeitig ;) )

“Die Zornfee war’s!” hat meine 3 Jährige Nichte bekommen, die öfters ein richtiges Zornbinkerl ist.

“Starkicker” und “Dinosaurierforscher” ging an meine zwei fünfjährigen Neffen

“Traumprinz” und “Herzkönig” bekam mein Mann auf seine Pyjama- Shirts gedruckt. Ebenso wie “knackig” hinten auf seiner Boxershort ;)

“Eulen” ging an eine Freundin zum Geburtstag die Eulen sehr gern mag

“naturklug” und “Macman” bekam meine naturkluge, podcastende, macmögende Schwester

“Heldin des Alltags” hat sich meine andere Schwester verdient

“Mädchen mit Chihuahua” bekam meine sieben jährige Nichte die diese Hunde sehr sehr gerne mag

“grinse Bähhhh- Gesicht” habe ich für meine 13 Jährige Nichte entworfen, weils einfach passt ;) Einer Freundin von mir hat es so gut gefallen, dass sie auch eines damit bekommen hat

Tja und “herzwerkerin.at” hab ich für mich selbst gemacht!

Insgesamt habe ich 19 Textilien bedruckt seit Mitte November.

als nächstes Möchte ich euch meine Ergebnisse des Kübelstrickens präsentieren:

KÜBELSTRICKEN

Funktioniert wie eine große Strickliesl und ist wirklich einfach zu bedienen. Kann man ganz einfach selbst machen.

Ich habe auf diese Weise Pulswärmer/Fingerlose Handschuhe gestrickt.
Wenn man den Daumen durch eins der Löcher steckt hat man Fingerlose Handschuhe oder man verwendet sie als Pulswärmer:


Insgesamt habe ich 4 Paare Pulswärmer gestrickt.

außerdem habe ich mit Ton experimentert

TONOBJEKTE

Ich kann dazu nur sagen-meistens wollte der Ton auf der Töpferscheibe nicht so wie ich es wollte deshalb habe ich dann ohne Drehscheibe frei getöpfert.



Weil wir schon bei Skulpturen sind, hier noch zwei auf die ich besonders stolz bin:

HOLZTROLLE

Falls ihr euch fragt wie das funktioniert auf Treibholz habe ich die Trollform aufmodelliert:

Dann ausgebessert und mehrfarbig lackiert, damit es authentisch wirkt!

Für meine Schwiegermutter habe ich einen Bilderrahmen der besonderen Art gewerkt:

BILDERRAHMEN

Lila Bilderrahmen, mit Foto von Andi und mir in der Mitte

Ich habe einfach einen vertieften Bilderrahmen genommen, auf die Rückseite das Motiv eines Fotos von mir und meinem Mann gemalt und dann Vorhänge dafür genäht damit es wie ein kleines Fenster aussieht aus dem wir hinausschauen. Um das Bild abzurunden habe ich dann noch einen kleinen Blumentopf mit getrocknetem Lavendel aufs “Fenstersims” gestellt.

Als kleine Beigabe zu diversen Geschenken habe ich außerdem noch Kekse gebacken.

KEKSE

Es würde den Rahmen sprengen euch alle Kekse einzeln vorzustellen (es waren sicherlich an die 400, insgesamt 7 verschiedene Sorten) Aber meinen Lieblingskeks möchte ich euch gerne vorstellen:

Jaaa ihr seht richtig, es ist ein Ampelmännchenkeks mit Zuckerperlenaugen und Perlennabel!

Die letzte Position der Weihnachts-Challenge- Ergebnis-Liste ist den Monstern gewidmet.

MONSTER

Lisbet kennt ihr schon, als sie so daheim herumsaß hat sie einen sehr treuen Fan in einer lieben Freundin von uns gefunden die sich total in das kleine Monster verliebt hat. So war es für mich einfach Lisbet an diesen guten Platz zu verschenken, da ich mir sicher sein kann, dass sie da in guten Händen ist.

Aber wie bei vielen Lebewesen sind auch Monster nicht gerne alleine und so habe ich Lisbet Listig noch einen Partner genäht. Kalle Keule. Der neue Besitzer von Kalle ist ein sehr guter Freund von uns und praktischer Weise der Mann von der Lisbet-Besitzerin.

So hatte ich zwei Fliegen mit einem (Keulen-) schlag geschlagen. Kalle ist eine Keule weil Lisbet hin und wieder sehr lästig (und listig) ist ;) Aber nun genug der Worte hier noch ein Bild von Kalle Keule:

Hässliches Monster in Keulenform ;)

So das ist auch schon das Ende der Weihnachts-Challenge!
Zum Abschluss zeige ich euch noch ein Bild von den Weihnachtssäcken in denen ich dieses Jahr die Geschenke verpackt habe. Sie wurden alle auf der Nähmaschine genäht, was mich einige meiner Nerven gekostet hat.