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Wunderwerk

Unsere Tochter

Ehrfürchtig blicke ich in das Gesicht unserer kleinen Tochter Loreley und bekomme Gänsehaut.

Das ist also die kleine Person die mich nun 10 Monate lang im Bauch begleitet hat. Mich trat, kitzelte und ausbeulte. Ich kann es nicht begreifen, ich weiß nur dieser kleine perfekte Mensch macht mich glücklich, ratlos, ängstlich und -dank der Hormone- komplett vergesslich.

Vergesslichkeit hin oder her, den 17.02.2012 werde ich nie vergessen, denn da habe ich unseren kleinen Schatz um 18.08 geboren und nichts könnte mich glücklicher machen!

Falls ihr in nächster Zeit nicht all zu viel von mir lest hält mich wohl unser Töchterchen auf Trapp.

 

Eine runde Sache

Bemalter schwangerer Bauch spiegelt sich im Spiegel

Ja ich hab mich die letzten Monate rar gemacht. Aber es ist soviel passiert, dass ich einfach keine Zeit zum Bloggen gefunden habe!

Warum möchte ich euch nicht vorenthalten. Es gab einfach soviel Neues und Spannendes zu entdecken!

Was ist passiert?

Ich teile seit 10 Monaten mit einem kleinen wundervollen Wesen meinen Körper und bin ganz in dieser neuen Erfahrung aufgegangen.

Unser Töchterchen wird in den nächsten Tagen/Wochen schlüpfen, wann genau weiß nur sie!

So habe ich in dieser erfahrungsreichen Zeit viel Neues kennengelernt und dabei ganz wundervolle Menschen getroffen.

So habe ich zum Beispiel einen Bauchtanzkurs für Schwangere besucht.

Und einen tollen Positive Birth- Kurs.

Ich habe mir von Teresa den Bauch bemalen lassen. (Von ihr stammt die Bemalung und das tolle Bild, dass ihr oben im Blogbeitrag seht!)

All das waren wirklich tolle Erlebnisse. Nun freue ich mich schon sehr auf die Geburt unserer kleinen Maus!

Ja ihr habt richtig gehört- ich freue mich auf die Geburt- nicht nur auf unser Töchterchen.

Und eines vorweg- nein ich hab keine Angst vor den Schmerzen. Das ist Teil des Positive Birth-Konzepts.

Ich hab vertrauen in die Natur und meinen Körper- der zur richtigen Zeit schon den für mich passenden Glückshormon- Cocktail auf Lager haben wird. Davon bin ich überzeugt!

Wie es dann nun wirklich war, kann ich natürlich erst berichten wenn unsere Tochter geboren wurde, ich halte euch auf dem Laufenden.

Wurde was gewerkt?

Sonst ist natürlich auch viel passiert- ich war keineswegs untätig.

Auch dieses Jahr habe ich einiges an Weihnachten selbstgemacht. Nicht so konsequent wie letztes Jahr bei der Weihnachts-Challenge aber ich habe dennoch wesentlich bewusster geschenkt als die Jahre davor. Außerdem natürlich Schwangerschaftsbezogene Werkarbeiten:

Ich habe unsere Türen bemalt- mit diversen Motiven. Wickelunterlagen genäht. Ein Mobile mit niedlichen Monstern gebaut. Einen Gipsbauchabdruck gemacht und gestaltet. Die ganze Wohnung unter dem Einfluss meines sehr ausgeprägten Nestbautriebes geputzt, neu organisiert und aufgeräumt. Babymöbel aufgebaut, Zimmer umgestaltet usw… ich fühl mich jetzt richtig wohl daheim und von mir aus können wir unser Töchterchen nun jederzeit zu Hause willkommen heißen!

Das eine oder andere Werk werde ich, wenn ich dazu komme, hier noch vorstellen.

Hmm… was gibt es sonst noch zu sagen… vielleicht noch ein paar Worte zur Schwangerschaft an sich…

Schwangerschaft

Ein sehr surreales und aufwühlendes Erlebnis, dass sich nicht wirklich beschreiben lässt. Es ist auf jeden Fall eine großartige, aufwühlende Erfahrung. Es gab aber auch immer wieder Zeiten an denen ich wirklich dachte- „Was bitte schön ist so toll am Schwangersein ich finde es anstrengend und irgendwie gar nicht so wie ich mir das vorgestellt hab!“

Wobei ich sagen muss, dass sich das in den letzten 3 Monaten wirklich erheblich gebessert hat und ich nun weiß warum viele sagen, dass Schwangersein toll ist!

Auch wenn in vielen Büchern geschrieben steht, dass das zweite Trimester das Schönste an der Schwangerschaft sind, hat sich das bei mir nicht bestätigt. Jede Schwangerschaft ist anders und ich hab meine so empfunden:

Im ersten Trimester war mir ziemlich viel übel, ich war total Appetitlos und ich hatte einen Schwangerschaftsschnupfen, der sich wie eine Allergie anfühlte und mich ganz schlecht schlafen lies.

Das zweite Trimester war in Ordnung, jedoch haben wir ein sehr aktives Töchterchen, dass sich immer wieder auf einen Nerv in der Leiste legte, und das war dann so schmerzhaft, dass ich mich nur noch krümmen konnte (egal was ich grade gemacht hab- das führte zu recht eigenartig anmutenden Verrenkungen mitten auf der Einkaufsstraße oder kleineren Unfällen in der Küche) Also DAS war dann natürlich weniger angenehm. Ich war dann schon etwas unentspannt, weil ich mich immer vor einem neuerlichen „Anschlag“ meines kleinen Bauchbewohners fürchtete. Noch dazu hatte ich einen recht kleinen Bauch und so war- obwohl ich eigentlich schon lange schwanger war, die Rücksichtnahme der Öffentlichkeit nicht so wirklich gegeben (Stichwort- Gedrängel in Öffis usw.)

Hingegen das dritte Trimester war für mich das Allerschönste! So gegen Woche 30-33 bekam ich zwar recht wenig Luft und fühlte mich hin und wieder wie ein gestrandeter Wal aber als der Bauch dann abgesunken ist, war es für mich eine echt entspannte Zeit in der ich das Zusammensein mit meiner Tochter sehr genossen habe und immer noch genieße. Ich denke das liegt auch daran, dass ich zum Glück in der Schwangerschaft nur sehr wenig zugenommen habe- somit mit keinerlei gesundheitlichen Problemen zu kämpfen habe und auch jetzt noch sehr fit bin. So kann ich die Zeit gut genießen. Dafür bin ich dankbar.

Also wie ihr seht, sind Schwangerschaftsratgeber eher mit Vorsicht zu genießen- alles kann aber nichts muss.

Zum Schluss eine Buchempfehlung

Ich habe viel gelesen in der Zeit der Schwangerschaft und kann eigentlich nur ein Buch über Schwangerschaft und Geburt bedingungslos empfehlen:

„Die selbstbestimmte Geburt“- von Ina May Gaskin

Wenn es ein Buch gibt das man als Schwangere oder auch sonst gelesen haben sollte dann dieses Buch- es macht Mut und Lust auf Geburt!

Angefangen bei den vielen POSITIVEN Geburtsberichten (als Schwangere wird man leider ungefragt mit zahlreichen Horrorgeschichten überhäuft da tut das echt gut!) einer genauen Erklärung was der weibliche Körper eigentlich kann und was die Hormone und der Körper während der Geburt überhaupt tut und dann noch gespickt mit sonstigem medizinischen Hintergrundwissen, halte ich es momentan für DIE Lektüre in der Schwangerschaft!

Wollt ihr einen Geburtsfilm sehen, kann ich euch „Orgasmic Birth“ empfehlen, der zeigt eindrucksvoll wie natürlich und unaufgeregt gebären gehen kann.

So… momentan fällt mir nichts mehr dazu ein, ich werde jetzt weiterhin abwarten und Himbeerblättertee trinken und schauen wann unser Baby entschließt sich auf den Weg in unsere Welt zu machen.

Bis dahin wünsche ich euch alles Liebe und mir weiterhin so eine schöne Restschwangerschaft 😉

 

Steinreich

 

Zwei Steine mit Grinsegesichtern

Wir waren auf Urlaub. An der Ostsee.

Mir war klar, dass ich wie immer Steine suchen werde. Und selbstverständlich noch viel mehr Steine finden werde als ich gesucht habe 😉

Das war schon immer so. Seit meiner frühsten Kindheit habe ich einen absoluten Steinfimmel. Ich mag gern große, kleine, bunte, unbunte, interessant geformte Steine… sprich, fast jeder zweite Stein der meinen Lebensweg säumt wird von mir bewundert, oftmals aufgehoben, angegriffen und manchmal, bei ganz besonderen Exemplaren mitgenommen.

Meine Tasche war auf der Rückreise sehr schwer, aber dalassen konnte ich diese Wunderwerke einfach nicht.

Ich möchte mit euch ein paar Impressionen teilen:

An der Ostsee gibts nicht nur Feuersteine:

Jede Menge bunte Steine von der Sonne angestrahlt

 

Einige meiner Funde, überwiegend kleine Fossilien:

Gefundene Fossilien und andere bunte Schätze

 

Hier seht ihr links vorne eine versteinerte Muschel aus Feuerstein, das weiße ist ein versteinertes Muschelstück, daneben eine versteinerte Schnecke und hinten ein großer Stein mit versteinertem Muschelabdruck:

einige versteinerte Muscheln die ich gefunden habe

 

Seht ihr die Sonne, das Meer und die Landschaft? Dieser Feuerstein ist von Natur aus so gefärbt, auch wenns aussieht wie gemalt!

Ein Stein mit außergewöhnlicher Färbung, sieht aus wie ein Sonnenuntergang

 

Ein Feuersteinstrand:

Ein Strand voller schwarzer Feuersteine

 

Zum Abschluss nochmal mein Lieblingssteinpärchen! Die Gesichter sind nicht aufgemalt, sondern wurden genau so von mir gefunden, genau genommen sehen die Steine sogar ein bisschen meinem Mann und mir ähnlich ;):

Zeigt zwei Steine mit Gesicht die verdächtig nach meinem Mann und mir aussehn

 

 

Kleines Wunder

 sehr kleine Hand in schwarz-weiß vor Gelber großer Rose

Warum ich erst jetzt dazukomme euch ein schönes Jahr 2011 zu wünschen? Ich war die letzten Tage damit beschäftigt ein kleines Wunder des Lebens zu bewundern. Dieses kam Ende 2010 mit knappen 2 Kilo in Form meiner Nichte zur Welt. Ihr Kopf ist nicht viel größer als ein Tennisball.

Ich bin immer noch zutiefst ehrfürchtig und berührt von der Genialität der Natur.

Wie man so klein und schon so perfekt sein kann fasziniert mich unheimlich.

Ich bin sehr froh, dass ich an solch einem Wunder teilhaben darf und wünsche euch allen im Jahr 2011 die Zeit und Muße viele kleine Wunder zu erleben!